Anello dei Cenguei
Wanderung
Anello dei Cenguei
<p>Anello dei Cenguei: Baita del Vècio - Zenguéi - Val Unéda - Stiòzze - Valtegnarìch</p> <p>Diese Rundtour, zwischen gepflegten Wiesen und bewohnten Bauernhöfen, ist für Personen mit einer gewissen Grundfitness geeignet. Ein geübter Wanderer schafft sie in etwas mehr als zwei Stunden, es empfiehlt sich jedoch, mehr Zeit einzuplanen, um die Landschaft dieser wenig frequentierten Orte voll zu genießen.</p>
<p>Nach fünf Kilometern auf der Straße, die zum Passo Cereda (SS347) führt, erreicht man die <strong>Baita del Vecio</strong>, einen historischen Ausgangspunkt für Wanderungen und ein inzwischen geschlossenes Restaurant, das an dem großen (unbenutzbaren) Parkplatz links der Staatsstraße gut zu erkennen ist. Nach weiteren hundert Metern biegt man rechts ab und überquert den <strong>Rio Cereda</strong> auf einer kleinen Brücke. Wir befinden uns in der Ortschaft <strong>Domadói</strong> (1.115 m ü. M.), wo auch geparkt werden kann und wo der Weg Nr. 744 beginnt.</p> <p>Die Wanderung folgt zunächst dem Weg Nr. 744 "Alessandro Miola" in Richtung Valtegnarich de Sora / Croce del Padèla, der in etwa zwanzig Minuten zur Kreuzung von Valtegnarich führt. Dort nimmt man die Feldwegstraße (die mit dem Kapellchen!) rechts (Weg Nr. 730) in Richtung Cenguei. Nach wenigen Minuten öffnet sich der Blick auf das herrliche Panorama der Ortschaft <strong>Zenguei</strong> (oder <strong>Cenguei</strong>, wie ein Schild mit modernerer Toponomastik anzeigt), auf 1.145 Metern Höhe. In der Nähe der zahlreichen Höfe ist es nicht schwierig, einige Haustiere zu sehen, und im Herbst auch Kühe auf der Weide. Mit etwas Glück kann man am Waldrand auch Rehe oder Hirsche entdecken. </p> <p>Die Route führt dann weiter zur Ortschaft <strong>Pusòl</strong> mit ihren charakteristischen Bauernhöfen, gelegen an der Westseite des Hügels Sanguárna (1.172 m ü. M., ein Berg, auf dem in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Einersesselbahn vom Bereich der Grundschule Primiero hinaufführte). Nach etwa zwanzig Minuten bergab, auf der Straße, die die Seite des Hügels Sanguárna von Norden nach Süden quert, kommt man zur Kreuzung mit der betonierten Forststraße des Val Unéda, im Ortsteil <strong>Spiadóri</strong>. Von der Weggabelung geht es weiter bergauf auf der geschotterten Forststraße "Pretecasa - Stadel" (Weg Nr. 723) in Richtung Ritasa / Malga Fossetta. Die Forststraße führt mit einigen Serpentinen zu den Wiesen von Ritasa, die man in etwa dreißig Minuten erreicht, nachdem man die Forststraße an der Ortschaft <strong>Stadel</strong> verlassen und einen kurzen, aber steilen Anstieg mit schwierigem Untergrund aufgrund von Erosion genommen hat. </p> <p>Die Ortschaft <strong>Ritasa</strong> auf 1.275 Metern Höhe ist der höchste Punkt der Strecke; die Anstrengung des Anstiegs wird jedoch durch herrliche Ausblicke auf die Pale di San Martino und das Val Canali belohnt. Nach Ritasa erreicht man die ebenfalls schönen Wiesen von <strong>Stiòzza</strong> (1.270 m ü. M.); von dort folgt man der Straße nach links in Richtung Norden, die hinunter nach <strong>Valtegnarich</strong> führt, von wo man nur noch die wenigen hundert Meter zurückgehen muss, die man zu Beginn des Weges bereits gegangen war, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren.</p>