CRODA GRANDA - AGNER WILD TREK - ETAPPE 3 - Rifugio Scarpa - Sagron Mis (Chalet Giasenei)
Fernwanderweg
CRODA GRANDA - AGNER WILD TREK - ETAPPE 3 - Rifugio Scarpa - Sagron Mis (Chalet Giasenei)
Dritte Etappe des Croda Granda - Agner Wild Trek, die vom Rifugio Scarpa hinunter zur Forcella Aurine führt und dann weiter nach Don di Gosaldo bis nach Sagron Mis (Chalet Giasenei) verläuft
Vom Rifugio Scarpa erreicht man die nahegelegene Malga Losch und setzt von dort den Abstieg durch das spektakuläre und wilde Val de Zoppei fort. Beim Erreichen der Weggabelung auf etwa 1300 m steigt man kurz an, um den Rozol-Bach zu überqueren und nimmt die Fahrstraße (Weg 771), bis man die Hinweise zu Frassenè und Mason del Bet findet. Von hier aus geht es rechts weiter entlang der Fahrstraße, die nach Domadore führt. Sobald die Asphaltstraße erreicht ist, steigt man leicht an, um zu den letzten Hütten zu gelangen, überquert dort die Brücke und folgt dem Weg namens Belvedere bis zur Ortschaft Col Fres, und über den CAI-Weg Nr. 733 gelangt man zur Ortschaft Forcella Aurine auf einer asphaltierten Straße. Kurz unterhalb der Weggabelung biegt man rechts ab und fährt auf der Gemeindestraße, die parallel zur SP347 verläuft, etwa hundert Meter weiter, bis ein breiter Weg beginnt, der alte Wiesen umgibt, die von jungen Tannen umgeben sind. <p>Man folgt dem Weg bis kurz vor ein Holzkreuz, dort biegt man links ab und überquert die Provinzstraße: am Taleinschnitt beginnt ein unbeschilderter, aber gut sichtbarer Weg, der hinunter ins Val dei Nogher führt und diesen rechtsseitig begleitet, ohne ihn je zu überqueren; man geht durch Wälder in einer kühlen und ruhigen Umgebung, bis man die alten Pisten des Schlepplifts Campaz erreicht.</p> <p>Man geht in südöstlicher Richtung weiter, bis man das Val del Mulin erreicht und überquert; danach erreicht man einen Kiesplatz. Oberhalb liegt die Ortschaft Sant’Andrea (ca. 1.262 m ü.d.M.). Etwa in der Mitte des Platzes sieht man links einen ENEL-Betonpfahl mit rotem Sprayzeichen, der die Richtung anzeigt und den Beginn des Weges durch Eschenwälder markiert, der zur Ortschaft Croce Rossa führt (Komplex von 24 kleinen Einfamilienhäusern, die der Gemeinde nach der Flut von 1966 gespendet wurden). Beim Abstieg der Gemeindestraße hält man am Wegzweig rechts und erreicht bald den Piazza San Giacomo in Don di Gosaldo (Gemeindesitz). Auf der rechten Seite lässt man die Bar Futura hinter sich und geht zwischen der alten Kapelle San Giacomo und der neuen Kirche der B.V.M. Addolorata entlang der SP347 in Richtung Passo Cereda. Man folgt etwa 400 m der Provinzstraße, bevor man diese an einer linken Abzweigung verlässt, die hinunter nach Pette, Zavat führt.</p> <p>Man folgt der Gemeindestraße und durchquert einige Ortsteile der Gemeinde Gosaldo (Pette, Mele, Stefenoi), wechselnd zwischen Wiesen und Buchenwäldern. An der Kreuzung zu Caldras und Nadai hält man links und erreicht bald Zavat (1069 m ü.d.M.).</p> <p>Hier trifft man auf eine weitere Weggabelung: man biegt links ab und steigt weitere 200 m ab, bis man Lärchenholzschilder mit der Aufschrift Altia findet. Man verlässt die Asphaltstraße und betritt den Wald, wobei man einem gut markierten Weg mit roten und blauen Markierungen folgt.</p> <p>Man folgt dem Pfad bis zu einer Wiese, von der aus man Blick hinunter zur Ortschaft Carrera und der gesamten Bergkette des Cimonega mit dem Piz de Sagron und der fernen Ortschaft Sagron hat.</p> <p>Man erreicht wieder die Gemeindestraße, wo eine Trinkwasserquelle vorhanden ist. In der Nähe einer Holzkapelle sind Hinweise vorhanden und der Weg führt weiter hinunter zwischen einem gelben Haus links und einem alten Gebäude rechts. Der erste Abschnitt verläuft über eine Wiese, danach geht es in einen Mischwald, bis man Nonet (831 m ü.d.M.) erreicht, eine Ortschaft, die bis Ende der 1970er Jahre bewohnt war.</p> <p>Man folgt weiter dem alten Weg, der gut instand gehalten und mit rot/blauen Markierungen versehen ist. Man bemerkt beidseits schöne Trockenmauern, die erhalten geblieben sind, bis zu Le Ai. Auch hier lebten einst vier Familien und der Ortsname stammt von früheren Holzkohlemeilern. Man verlässt Le Ai rechts und geht weiter nach Osten an der linken orographischen Seite des Mis-Bachs entlang. Man erreicht Macatoch (der Name stammt von der Größe des aus den Minen gewonnenen Gesteins).</p> <p>Immer den rot/blauen Markierungen folgend, nimmt man an den Schildern die Richtung zum Grenzstein/Sagron. Man passiert alte Gebäude (eines war die "Bar alle Miniere") und setzt den Weg bis zum Bett des Mis-Bachs fort, der über eine Lärchenholzbrücke überquert werden kann, die dem Vaia-Sturm standgehalten hat. Nun steigt der Pfad in engen, stellenweise rutschigen Serpentinen an und folgt einem gut sichtbaren Weg im Wald. An mehreren Stellen kann man die zuvor durchschrittenen Gebiete und das Panorama über die Croda Granda sehen.</p> <p>Nach etwa 15 Minuten öffnet sich der Wald und die Casina oder Scudelina (855 m ü.d.M.) erscheint, das alte Bergwerksgebäude der österreichischen Minen von Sagron-Mis, das man unter dem Laubengang des einzigen Hauses durchquert. Blickt man nach Süden, sieht man die Eingänge zu den alten Quecksilberminen, die über einen bequemen Pfad erreichbar sind.</p> <p>Man nimmt die unbefestigte Straße, die bis zur Weggabelung bei der Ortschaft Vori (883 m ü.d.M.) ansteigt, wo man mit einem kurzen Abstecher den Eingang zur alten Goldmine sehen kann. Den Anstieg setzt man hingegen auf der Straße fort, die asphaltierter wird und zu den Marcoi (960 m ü.d.M.) führt, der Siedlung, um die sich die erste Gemeinde von Sagron-Mis Ende des 16. Jahrhunderts entwickelte. Man steigt weiter auf der Asphaltstraße zu den Casere (970 m ü.d.M.) auf, von wo sich ein weiter 360°-Panoramablick öffnet und man den Hinweisen zum Val de le Moneghe folgt, indem man auf einen schmaleren Weg links abbiegt.</p> <p>Am Schranken, wo die Forststraße beginnt (ca. 988 m ü.d.M.), biegt man rechts ab und nimmt den IDT-Weg „Intrecci del Tempo“ in westlicher Richtung, wo sich ein erklärendes Totem befindet. Der Weg ist stellenweise breiter und stets mit weiß-roter Farbe gut markiert; an einer Stelle öffnet er sich und ermöglicht den Blick hinunter zur Ortschaft Pante (1025 m ü.d.M.).</p>