SAT / E595 - Sentiero del Lanzino
Wanderung • Alpe Cimbra Folgaria Lavarone Luserna
SAT / E595 - Sentiero del Lanzino
Der Pfad folgt dem alten Weg, der das Fürstbistum Trient mit der Republik Venedig verband. Es ist der Pfad des "Lanzino di là", also der Abstieg des Sentiero dell'Ancino (oder Lanzino), dessen Aufstiegsteil (der "Lanzino di qua") sich auf der Seite von Caldonazzo zwischen dem Centa-Tal und Lavarone befindet (siehe SAT-Weg 217). Er kann bergauf von Carotte di Pedemonte, am Ende des Val d'Astico, oder bergab vom Ort Dazio begangen werden. In Verbindung mit den SAT-Wegen 221 oder 297 stellt er eine sehr interessante Wanderung dar.
Der Startpunkt ist die Kreuzung mit dem SAT-Weg 221 in der Nähe der Fraktion Dazio (Folgaria); im ersten Abschnitt geht es hinunter zur charakteristischen Fraktion Piccoli, dabei überquert man die Schlucht des Rio Malo und die hohe Felswand, auf der sich der Cóvelo di Rio Malo befindet, eine große natürliche Höhle, die über eine kurze Abzweigung und eine Treppe, die bis zum Eingang der Höhle führt, erreichbar ist. Nachdem man die kleine Kapelle der Fraktion passiert hat, die aus einem Felssturzblock gebaut wurde, und dann die Hauptstraße der Fraktion, steigt man weiter flussabwärts und hält sich am Rand der bebauten Wiesen, vorbei an drei großen Felsblöcken. Wir gehen entlang des südlichen Abschnitts des Sentiero dell'Ancino (oder Lanzino), vorbei an einer Quelle und dem Baito Prombis; der Weg macht zahlreiche Serpentinen und erreicht eine letzte Terrasse, auf der sich drei kleine Gebäude befinden, die Baiti dei Sordi genannt werden. Mit der Markierung CAI 595 führt der Saumpfad weiter ins Talgrund zwischen hohen Mauern, die die nun leider verlassenen Terrassenfelder stützen. Sobald man die ehemalige Militärstraße erreicht, die 1908 von den Tiroler Pionieren der österreichisch-ungarischen Armee gebaut wurde, hält man sich links in Richtung des nahegelegenen Ortes Carotte, einer Fraktion von Pedemonte, jedoch einem Ort nahe Lastebasse, auf der anderen Seite des Astico.