Solan
Wanderung
Solan
<p>Solan: Solan Grant - Baladoi - Stalon - Solan</p> <p>Diese kurze Route verläuft im Bereich der "Solìvi" (sonniger Abschnitt – nach Süden ausgerichtet) von Imèr, nordwestlich des Ortes. Der Weg, der nicht besonders frequentiert ist, führt an typischen Bauwerken und "Masi" vorbei und bietet viele Einblicke in die agro-pastorale Vergangenheit der Gemeinde Primiero.</p>
<p>Der Spaziergang startet in der Ortschaft <strong>Pecolét</strong> (950 m ü. NHN), nahe der SP79 des Passo Broccón, etwa 4 km von Imèr und 1,5 km vom <strong>Passo Gòbbera</strong> entfernt. Aus Imèr kommend, führt der Weg vom großen Parkplatz nach rechts, Richtung Norden, auf der asphaltierten Straße (Weg Nr. 357 „Via Nòva“), die nach zwei bequemen Serpentinen zur Abzweigung in der Ortschaft <strong>Col dei Faghèri</strong> (975 m ü. NHN) führt; von hier geht es links, Richtung Westen, weiter auf der asphaltierten Straße. Der Anstieg verläuft durch einen besonderen Waldabschnitt, der gewöhnliche Fichten und Lärchen mit Buchen kombiniert – daher der Name Col dei Faghèri –; zudem begünstigt im steileren Gelände der Kalkfels das Wachstum von Waldkiefern. Im Zeitraum vom Spätsommer bis zum Frühherbst ist diese Gegend reich an Alpenveilchen. </p> <p>Nach diesem Anstieg verlässt die Straße den Wald in der Nähe der Ortschaft <strong>Solàn Grànt</strong> (1.010 m ü. NHN), ein besonderer Ort wegen der beeindruckenden Buche in der Mitte der Wiese (Fagherón de Solàn). Von hier öffnet sich der weite Panoramablick mit einer ungewöhnlichen Perspektive sowohl auf das Primiero-Tal als auch im Hintergrund auf die Dolomiten-Gruppe Cimonega. </p> <p>Von Solàn Grànt setzt der Verlauf die asphaltiere Straße fort, die im Wechsel Wald und kleine Lichtungen bergauf führt, bis zu einer Kreuzung mit mehreren auf der rechten Seite abzweigenden Wegen. Von der Kreuzung geht der Weg über die dritte Schotterstraße nach rechts zu den verschiedenen Bauernhöfen, in Richtung <strong>Baladói</strong>. Die Straße führt schnell zu den "Masi" von Baladói (1.105 m ü. NHN), dem höchsten Punkt der Route. Nach einigen "casère", an denen die Straße endet, beginnt der Abstieg über eine auf der Wiese kaum sichtbare Route, die direkt zur Forststraße "Baladói" führt, die nach rechts in südwestlicher Richtung benutzt wird. Die Straße verläuft eben am Waldrand und liegt etwa hundert Meter unterhalb der Kreuzung, die man bei der Ankunft auf Baladói passierte. In der Ortschaft <strong>Stalón</strong> angekommen, folgt eine weitere Abfahrt auf einem Weg, der die Wiese quert und in den Wald führt, der unterhalb des rechten Bauernhofs („Tabia Stalón“) beginnt. Der Weg verläuft konstant abwärts durch den Wald bis zu den Höfen von <strong>Solàn</strong> („Maso Prà“ - 928 m ü. NHN), wo man rechts, Richtung Südwesten, wieder auf die asphaltierte Straße des Weges Nr. 357 „Via Nòva“ gelangt, die in 1,5 km zurück zur Abzweigung Col dei Faghèri und somit zum Ausgangspunkt führt. In diesem letzten ebenen Teil der Strecke passiert man die Höfe von Solàn mit einem schönen Kapellchen zu Ehren des heiligen Jakobus, des Schutzpatrons der Pilger, und etwas weiter die traditionelle "béora", einen großen Brunnen aus Trockenmauerwerk.</p>