Gedenktag
27. Januar 2026
Um die Geschichte zu kennen, sich an die Gesichter, Gesten und Verantwortlichkeiten der Vergangenheit zu erinnern.
Zahlreiche Veranstaltungen werden vom 13. bis 30. Januar in Rovereto anlässlich des Gedenktages stattfinden: Ausstellungen, Konzerte, Treffen und Debatten, um die Geschichte zu vertiefen und über die Vergangenheit nachzudenken.
Programm:
- Vom 13. Januar bis 9. Februar, Stadtbibliothek G. Tartarotti | Entartete Kunst und Grosse deutsche Kunstausstellung, München 1937. Didaktische Ausstellung durch das Labor für die Geschichte von Rovereto. Eröffnung am Dienstag, den 13. Januar um 17.00 Uhr.
- Freitag, den 16. Januar um 17.00 Uhr, Sala Caritro, Piazza Rosmini | ‘degenerata’ Kunst und ‘pure’ Kunst vergleichen sich. Treffen und Diskussion mit Denis Isaia (Mart) und Elina Massimo (Rovereto-Labor für Geschichte).
- Mittwoch, 21. Januar um 18.30 Uhr, Sala Filarmonica | Das wandernde Hören. Die ungewöhnlichen Gesichter der Musik. Ein Konzert zum Nachdenken über den musikalischen Ausdruck jenseits der Definition von Rasse.
- Dienstag, den 27. Januar um 16.00 Uhr, Piazzale Paolo Orsi | In Erinnerung an die Militärinternate von Vallagarina. Demonstration mit der Verlegung eines Lorbeerkranzes am Denkmal für die ehemaligen Internierten.
- Dienstag, den 27. Januar um 20.30 Uhr (Schule 10.00 Uhr), Theater Zandonai | Schuldig der Liebe. Rasse, Identität und Diskriminierung des Andersartigen. Theateraufführung durch das Geschichtslabor von Rovereto, in Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Clochart und den Studenten des studentischen Theaterlabors. Regie von Michele Comite. Eintritt frei.
- Freitag, 30. Januar von 14.30 bis 19.30 Uhr, Archiv-Saal der Stadtbibliothek G. Tartarotti | Musik und Kultur in den Nazi-Lagern. Der Widerstand von Pietro Maggioli und seinen Mitgefangenen. Treffen und Konzert.
- Vom 31. Januar bis 14. März, Stadtmuseum | Ich bin ruhig, genauso wie Sie. Dokumentarausstellung zu Ezio Setti, im Dialog mit der Ausstellung in der Unterführung des Bahnhofs.
- Vom 31. Januar bis 14. März, U-Bahn-Station | Ich bin ruhig, genauso wie Sie. Installation von Matteo Setti Peterlini gewidmet Ezio Setti, im Dialog mit der Ausstellung im Museum der Stadt.
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