Zwischen Kreuzgängen und Kirchen

Spaziergang durch die sakrale Kunst

Eine Zeitreise zur Entdeckung freskengeschmückter Kreuzgänge, alter Oratorien und monumentaler Kirchen.

Der Rundgang beginnt im Stadtviertel Santa Maria, bei der gleichnamigen barocken Kirche. Die eleganten Altäre und die Apsis, geschmückt mit Meisterwerken der Malerei des 18. Jahrhunderts, sind ebenso sehenswert wie das Gewölbe des Kirchenschiffs, das mit der besonderen „Graffito“-Technik verziert ist.
Die Ursprünge der Kirche lassen sich im angrenzenden Kreuzgang erkennen – ein Juwel, das Jahrhunderte und Umbauten überstanden hat und das man leise durchschreiten sollte, mit dem Blick auf die kleinsten Details gerichtet.

Weiter geht es in Richtung Ponte Forbato, nicht ohne zuvor eine kleine Kirche zu bewundern, die selbst von Einheimischen oft übersehen wird: Sant’Osvaldo, ein Bau mit elegantem neoklassizistischem Profil, umgeben von einem versteckten Garten.
Entlang der Via della Terra, vorbei an den Adelspalästen, die sich an der alten Straße aneinanderreihen, betritt man schließlich einen Ort, der normalerweise geschlossen ist, aber nicht weniger erzählenswert.

Das Oratorium des Redentore wurde im 17. Jahrhundert gegründet, um die Bruderschaft des Allerheiligsten Sakraments zu beherbergen, und fasziniert noch heute mit seiner außergewöhnlichen Struktur, die zwischen den Arkaden der Via Portici und dem höher gelegenen Teil der Stadt schwebt.

Den Abschluss bildet San Marco, die Erzpfarrkirche, die im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Ereignisse und Persönlichkeiten erlebt hat – vom berühmten Mozart im Jahr 1769 bis zu den Roveretaner Philosophen Girolamo Tartarotti und Antonio Rosmini.

Entdecke unsere Tipps, um dieses Erlebnis verantwortungsvoll zu genießen!