Santa Giustina See - Der große Staudamm im Tal der Canyons

Ein Schatz im Herzen des Val di Non
  • Besichtigung des Castello di Cles, das den See überragt
  • Ein Ausflug mit dem Kajak durch die Canyon
  • Ein Spaziergang durch den historischen Obstgarten von Cles

Der Santa Giustina-See ist ein Denkmal für die Kraft des Wassers, die über Jahrtausende allmählich die malerischen Canyons des Wildbaches Noce gegraben hat. Eben dem Wildbach, der bei den Kanufans so beliebt ist und der heute gebändigt, dank des eindrucksvollen Staudamms - dem größten Stausee im Trentino - Strom erzeugt.

Die Besucher des Sees und insbesondere die Sportler wissen das Bündnis zwischen dem Werk der Natur und dem Werk des Menschen zu schätzen: neben den Ausflügen mit dem Kanu und dem Kajak in den Schluchten der Santa Giustina, zwischen engen Passagen und Steilwänden, kann auch der Flusspark Novella erkundet werden. Dabei handelt es sich um eine geführte Route von 3,5 km Länge, ausgerüstet mit Laufstegen und geeignet für Spaziergänge durch den Wald, die es ermöglicht, versteckte Winkel und eindrucksvolle Szenarien zu bewundern, die zu den geologischen Besonderheiten dieser Gegend zählen.

Der See ist auch ein hervorragendes Ziel für all diejenigen, die Entspannung suchen; das gilt vor allem für den südwestlichen Teil des Sees, wo eine großflächige und gut ausgestattete Grünfläche verwirklicht worden ist, auf der man die natürliche Schönheit dieser Gegend in vollen Zügen genießen kann. 

FAQ: Santa Giustina-See

Das Baden ist nicht immer erlaubt und hängt von den Vorgaben des Stausee-Betreibers sowie der lokalen Behörden ab. In Bereichen wie den Plaze ist es wichtig, die Beschilderung vor Ort zu beachten, die Zonen und Bedingungen für den Zugang zum Wasser festlegt.
Kajakfahren ist vor allem mit Start von den Plaze und von einigen Punkten am gegenüberliegenden Ufer möglich, oft in Zusammenarbeit mit Outdoor-Zentren, die geführte Touren in den Canyon des Bachs Novella und in andere Abschnitte des Stausees organisieren. In der Regel wird die Ausrüstung vor Ort zur Verfügung gestellt.
Die maximale Tiefe liegt bei etwa 150 Metern, der Wasserstand schwankt jedoch im Laufe des Jahres stark, abhängig von der Wasserkraftnutzung und dem Zufluss der Bäche. In bestimmten Zeiten, insbesondere zwischen Spätwinter und Frühjahr, tauchen alte Brücken und Bauwerke im Talgrund wieder auf.
Der Ausgangspunkt ist Dermulo, wo du das Auto abstellen oder mit dem Zug ankommen kannst. Vom Ortszentrum folgst du der sogenannten Römerstraße und anschließend dem markierten Weg durch die Apfelplantagen. Der Pfad führt steil hinab in die Noce-Schlucht und erreicht nach etwa zwanzig Minuten die Ruinen der Einsiedelei; mit wenigen zusätzlichen Minuten gelangst du zur Brücke über den Wildbach.
Von Mai bis Oktober herrschen in der Regel stabilere Bedingungen für Wanderungen, Kajaktouren und Aufenthalte im Freien. Im Frühling verleiht die Apfelblüte der Landschaft eine besondere Stimmung, während im Herbst die Farben von Wäldern und Feldern einen schönen Kontrast zum Wasser des Sees bilden.
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