Wurzeln und Grenzen – Reihe „AL LIMITE“

AL LIMITE ist eine Reihe von Begegnungen, um über die Gegenwart und Zukunft unserer Berge nachzudenken.

Wir sind daran gewöhnt, die Berge zu betrachten und zu denken, dass die Grenze des Waldes eine Linie ist, die ausschließlich von der Natur gezogen wurde. Ist das wirklich so? In diesem Treffen werden wir entdecken, dass die alpine Landschaft tatsächlich eine 'co-konstruiert' Grenze ist, die im Laufe der Jahrhunderte durch einen fortlaufenden Dialog zwischen ökologischen Dynamiken und menschlichen Entscheidungen geformt wurde. Die Historikerin Katia Occhi wird uns zurück in die Zeit führen und aufdecken, dass die Grenze des Waldes nie nur ein wildes Gebiet war, sondern eine politische und wirtschaftliche Grenze, die aus Weiden, Nutzungsrechten und Machtkonflikten besteht. Matteo Garbarino wird uns zeigen, wie sich die Baumgrenze heute nach oben verschiebt und die Grenze der menschlichen Siedlungen wird, die aufgrund der Entvölkerung nach unten geht. Eine Reise, um zu verstehen, dass die Grenze des Waldes nicht nur eine ökologische Barriere ist, sondern der genaue Punkt, an dem die Landschaft unsere Identität sichtbar macht.

 Es werden sprechen:

  • KATIA OCCHI - Landschaftshistorikerin, Forscherin an der Bruno Kessler Stiftung
  • MATTEO GARBARINO - außerordentlicher Professor am Department für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften, Universität Turin

Veranstaltung in italienischer Sprache.

Freitag, 23. Oktober, um 17.30 Uhr

PREDAZZO - Geologisches Museum der Dolomiten.